Fast jeder von uns hat ein Hobby. Die eine Aktivität ist sehr gewöhnlich und die andere grenzt an das Wahnsinnige. Maxi Uhr, ein kleines Nachwuchstalent an unsere Schule führt eindeutig einen sehr riskanten Sport aus. Jeder kennt diesen Sport und jeder hat sich schon mal die Frage gestellt, ob das nicht lebensgefährlich ist. Die Rede ist vom Skispringen, besser gesagt von der nordischen Kombination. Eine Kombination aus Skispringen und Langlaufen. Wie kommt man überhaupt auf diesen Sport?

Anfänge: Beim Opa ferngeschaut

Der Blog im Blauen Land hat dieser Frage auf den Zahn gefüllt und hat Maxi einige Fragen zu seinem speziellen Hobby gestellt. Wir erfahren, dass Maxi das Skispringen im Alter von ca. 10 Jahren zu seiner Leidenschaft gemacht hat. Er hatte die Wettkämpf mit seinem Opa im Fernseher gesehen und wusste sofort, er müsse diesen Sport ausprobieren. Am Anfang ist es eine Gewöhnungssache, sich mit Skier eine riesige Schanze hinunterzustürzen, aber nach kurzer Zeit hätte es ihm viel Spaß bereitet. Natürlich macht er diesen Sport nicht nur nebenbei. Wettkämpfe belegen vorallem am Wochenende seine ganze Freizeit und auch die Schule kommt manchmal zu kurz. Ohne Befreiungen vom Unterricht wäre es sehr schwer, alles unter einen Hut zu bekommen.

Maxi Uhr bei seiner Lieblingsdisziplin im Winter: Skispringen

Nordische KOMBINATION?

Doch was ist eigentlich das Ziel von solchen Wettkämpfen und was sind die Aufgaben der Teilnehmer? Wir erfahren sehr detailliert, dass jeder Mitstreiter, ungefähr zwölf Leute, zwei Sprünge meistern muss. Die Sprünge werden dann nach der Sprungweite und in der Ausführung bewertet. Die erreichten Punkte bestimmen dann die Startposition beim Langlaufen. Wer als Erstes durch das Ziel fährt, hat diesen Teil er Kombination gewonnen. Es gibt eine Siegerehrung, die die Erfolge vom Skispringen und Lauflaufen zusammenfasst. Das ist auch der Grund für den Namen “Kombination”.

Skispringen und Langlaufen = Nordische KOMBINATION

Auch international unterwegs

Maxi springt in den meisten Fällen für den Skiclub Partenkirchen. Es gib aber auch Internationale Wettkämpf, bei denen er für Deutschland springt. Diese finden dann so auch sehr oft im Ausland stand. Seinen größter Erfolg holte er in Predazzo, Italien, das in der Nähe von Bozen liegt. Dort hat er den dritten Platz in einem internationalen Wettkampf belegt, was gemessen an der Menge der Teilnehmer auch eine gewaltige Leistung ist. Er war ebenfalls schon in andern Ländern, wie zum Beispiel Österreich.

Training, Hobby, Beruf?

Um solche Erfolge zu erzielen, bleibt das ausgiebige Training leider nicht aus. Er trainiert vier bis fünf mal in der Woche plus die Wettkämpfe am Wochenende. Es sind allerdings nicht jedes Wochenende Wettkämpfe. Die Anzahl im Monat ist sehr unterschiedlich, aber zwei Veranstaltungen sind häufig angesetzt. Eine sehr wichtige Frage haben wir uns dann aber doch noch gestellt. Der Sport kann im Sommer ja gar nicht ausgeführt werden oder? Maxi erklärt uns, dass im Sommer grüne bewässerte Matten im Landebereich liegen und die Ski werden ordentlich gewachst, damit sie nicht kaputt gehen. Langlaufen wird auf Inline Skates trainiert. Zum Abschluss wollten wir noch wissen, ob er es sich vorstellen könnte, sein Hobby zum Beruf zu machen. Ohne zu zögern entgegnete er dem Blog-Team, dass die Bezahlung fürs Skispringen wohl einfach nicht reiche, er jedoch den Plan verfolgt, diesen Sport auch zukünftig auszuführen.

Auch im Sommer ist Skispringen auf Matten möglich
Langlauftraining wird im Sommer auf Rollen trainiert

Wir bedanken uns ganz herzlich für das informative Interview und wünschen Maxi noch viel Glück auf zukünftigen Wettkämpfen.

(Vreni Gilg)

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