Auch dieses Jahr dürfen wir wieder einige neue Lehrer an der Realschule Murnau begrüßen. Wir haben den Mathematik und- katholische Religionslehrer Alexander Plank zu einem Interview eingeladen und ihm folgende Fragen gestellt…

Viele Fragen. Viele Antworten. Viele Schmunzler

blogimblauenland.de: Wann hatten Sie Ihre erste Freundin?

Herr Plank: Meine erste “Freundin” hatte ich in der siebten Klasse, doch die erste richtige Freundin in der neunten Klasse.

blogimblauenland.de: Was war Ihr Hassfach in der Schule und warum?

Herr Plank: Mein Hassfach war wahrscheinlich Französisch, welches ich in der neunten Klasse bekommen habe. Ich war nie ein Sprachenmensch und ich mochte Französisch auch nicht, weil es für mich unlogisch war, denn man spricht die Wörter immer anders aus wie man sie schreibt und natürlich auch andersrum.

blogimblauenland.de: Wie definieren Sie eine anstrengende Klasse?

Herr Plank: Eine anstrengende Klasse ist für mich eine Klasse, die sehr laut ist, oder noch schlimmer finde ich eine Klasse, die die ganze Zeit aufeinander rumhackt, dass es schon in Richtung Mobbing geht und die Klassengemeinschaft eigentlich gar nicht vorhanden ist.

blogimblauenland.de: Waren Sie eher ein braver oder ein anstrengender Schüler?

Herr Plank: Von mir aus würde ich sagen, dass ich ein sehr ruhiger Schüler war. Natürlich gab es Situationen, in denen ich mich etwas anstrengen verhalten habe, aber alles in allem war ich doch ein braver Schüler.

blogimblauenland.de: In der Schule sehen wir sie nur als Lehrkraft. Dabei haben sie auch ein Privatleben. Uns würde interessieren, wie Ihr erster Kuss war?

Herr Plank: Ich weiß nicht, ob man dazu “normal” sagen kann, denn es war ein sehr “feuchter” Kuss. Also mit vielleicht ein wenig zu viel Spucke.

Während dem Interview unseres Lehrers Herr Plank

blogimblauenland.de: Haben Sie einen Spitznamen und wenn ja welchen?

Herr Plank: Also mein Spitzname ist “Alex”, als die Kurzform von “Alexander” was mein Vorname ist. Ansonsten hatte ich in der Schule auch mal den Spitznamen “Hannes”, zu dem es auch eine Geschichte gibt. In der zehnten Klasse, hatte ich einmal zu viel von einem Likör Namens “Apfelhannes” erwischt und so nannte man mich eine Zeit lang Hannes.

blogimblauenland.de: Ist es Ihrer Meinung nach notwendig, Religion von der 1. bis zur letzten Klasse zu unterrichten?

Herr Plank: Meines Erachtens schon, denn in dem Fach Religion lernt man nicht nur über die verschiedenen Religionen an sich, sondern auch viele Ethische Sachen zum Beispiel in der fünften Klasse nimmt man Vertrauen durch und das steigert sich dann in den verschiedenen Jahrgangsstufen. Natürlich lernt man auch über Religionen, aber vor allem die Ethischen Dinge sind wichtig, denn man denkt über viele Dinge nach über die man sonst vielleicht gar nicht nachdenkt.

blogimblauenland.de: Was halten Sie von der langen Mensaschlange, die sich gerade immer wieder bei uns an der Schule bildet und was würden Sie ändern?

Herr Plank: Das ist ein sehr schwieriges Thema, natürlich ist niemand begeistert davon, aber Alternativen gibt es leider auch nicht sonderlich viele, man könnte sie nach draußen verlegen, das ist im Winter aber natürlich auch nicht sonderlich günstig. Eine Alternative wäre vielleicht, dass man wieder getrennte Pausen einbringt, das ist aber schwierig in der Umsetzung.

blogimblauenland.de: Was würden Sie davon halten, wenn man den alten Pausenverkauf als zweiten Verkauf benutzen würde?

Herr Plank: Man könnte es schon als Alternative sehen, aber für einen zweiten Pausenverkauf braucht man auch wieder mehr Arbeiter, die man einstellen muss, was von der Bezahlung natürlich wieder schwierig wird, also es wär eine Alternative, aber die Umsetzungsmöglichkeiten dazu sind begrenzt.

blogimblauenland.de: Welche Schule an der Sie bis jetzt waren fanden Sie am Besten und was war der Grund dafür?

Herr Plank: Ich war bisher mit allen Schulen an denen ich bis jetzt war sehr zufrieden, als Referendar im ersten Jahr war ich in Amberg, als Referendar ist es nie leicht, aber mir hat an der Schule der Zusammenhalt der Lehrkräfte sehr gut gefallen. Es gab ein tolles Miteinander und auch die Schüler waren in Ordnung. Dann war ich in Parsberg, wo ich vier Jahre lang war, ähnlich wie in Amberg war es eine eher dörfliche Schule und jetzt bin ich an der RS Murnau, was meine dritte Schule ist, ich könnte aber wirklich nicht sagen welche mit bis jetzt am Besten gefallen hat.

blogimblauenland.de: Warum wurden Sie Mathe- und Religionslehrer?

Herr Plank: Ich mochte die Arbeit mit Kindern schon immer sehr gerne und war auch in der Jugendarbeit aktiv. In der 10. und 11. Klasse hatte ich dann einen Mathe- und Religionslehrer, der mich sehr inspriert hat und mit dem sich die ganze Klasse gut verstanden hat. Dieser Lehrer hat mich schon immer so inspiriert, dass ich, wenn ich Lehrer werden sollte, wie er sein will. Natürlich spielte auch der Fakt, dass ich eher der naturwissenschaftliche Typ war, eine große Rolle und so wurde ich Mathematik- und Religionslehrer.

blogimblauenland.de: Wir bedanken uns für das ausführliche und offene Interview.

Sehr gespannt lauschen unsere Redakteurinnen Vreni Gilg und Magdalena Pavel

Herr Plank: Gern geschehen, kein Problem!

(Magdalena Pavel und Vreni Gilg)

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