Vor ein paar Tagen erhielten die Schüler der Realschule im Blauen Land einen Elternbrief, der beinhaltete, dass Stunden, die 90 Minuten andauern, auf 60 Minuten gekürzt werden. Genauso hieß es, dass die “normalen” 45-Minuten-Einheiten auf 30 runtergekürzt werden. Anfangs klang das natürlich gut für uns. Das hieße ja auch, das wir früher aus haben, denn es gibt auch vor den Ferien verkürzte stunden, die dazu führen, dass wir früher aus haben. Aber NEIN, wir machen einfach zwischen JEDER Stunde 15 Minuten Pause, was uns wieder auf die 13:00 Uhr-Marke bringt. Es wäre wirklich, wirklich nicht schwer gewesen, die Stunden nach vorne zu schieben. An dem Versuch, das ganz nachzuvollziehen scheitert man als Schüler. Deswegen zähle ich jetzt die Vorteile und Nachteile der ganzen Aktion auf. Zur Erinnerung: Es geht dabei um unsere Ferien, die uns von der Politik “geraubt” wurden, um “wertvolle” Unterrichtszeit aufzuholen.

Vorteile: Pausen und weniger “Sitzzeit” bei ungeliebten Lehrern

Wie man so schön sagt: Versuch immer das Positive zu sehen. Wir haben mehr “Pause”: Das ist natürlich gut, dass wir mehr unterrichtsfreie Zeit haben. Mehr Pausen bedeutet mehr Energie, mehr Power für anstehende Arbeiten. Zudem sind die Einheiten bei Lehrern kürzer, die man vielleicht nicht so gern so lange an einem Tag sieht. Sicherlich ein Punkte, gegen den man nichts einwenden kann. So, das wars auch schon mit den “vielen” Vorteilen.

Nachteile: Plattformen belastet, ignorante Lehrer

Mich würde es freuen, wenn dieser Artikel bis zu unserem Direktor gelangt. Wir haben zwischen jeder Stunde Pause: Ich habe zwar diesen Punkt zum Teil schon bei den Vorteilen gesehen, aber es hat auch viele Nachteile. Wie schon erwähnt, kann man in diesen Pausen nichts machen, da sie zu kurz sind. Man kommt auch nicht in den Schul-“Flow” rein, da man immer wieder unterbrochen wird.

Lehrer/innen Ignorieren den Aufruf, Stunden “kürzer zu machen”: Manche Lehrer/innen setzen Konferenzen zu normaler Zeit an und ignorieren regelrecht die Forderung des Briefes, in dem diese Aufforderung stand. So kommen wir erst recht nicht an die 15 Minuten Pause, weil normaler Unterricht gemacht wird. Wären die Stunden nach vorne verschoben, hätten solche Lehrer/innen gar keine Wahl, die Stunden lang zu halten.

Mebis/Schulmanager: Die Plattformen, die wir zurzeit nutzen, sind gut, wir haben keinerlei Probleme außer ein paar Ausrutscher wie zum Beispiel letzten Montag. Allerdings würden wir die Plattformen unnötig länger belasten und man könnte dies einfach verhindern.

Lösung: Stunden nach vorne verschieben

Ich bitte unsere Schule per Eilverfahren, einfach die Stunden nach vorne zu verschieben, denn es würde jedem von uns einfach gut tun. Zudem überwiegen die Nachteile an dem Konzept und es macht einfach kein Sinn.

(Tomas Mühlbauer)

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