Hallo liebe Leser/innen, heute nicht wie gewohnt ein Gaming-Artikel von mir, sondern ein kurzer Einblick zum Workshop, den wir durch den ersten Platz beim Blattmacher-Wettbewerb 2020 gewonnen haben und der durch die Nemetschek-Stiftung finanziert wurde. Der erste Termin für den Workshop musste im Herbst 2021 abgesagt werden. Beim neuen Termin konnten dann fast alle unsere Team-Mitglieder dabei sein. Thema: Videojournalismus. Ein Projekt, dass wir vom Blog im Blauen Land in den kommenden zwei Jahren angreifen wollen. Durch die Inhalte des Workshops konnten wir auf alle Fälle schon ein wenig Starthilfe erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle an Maria Rilz, die den Vormittag mit ihrer Erfahrung aus 15 Jahren Filmgeschäft interessant und praxisorientiert gestaltete.

Drehen, schneiden, einstellen – Praxisorientierung

In dem Workshop wurden vor allem verschiedene Methoden der Videobearbeitung, sprich schneiden, eingeübt. Vor- und Nachteile verschiedener Schnittprogramme und Techniken standen außerdem auf der Tagesordnung. Ebenso wurde uns nahegelegt, dass man auf verschiedene Symbole bei der Musik achten sollte, da manche Musikstücke urheberrechtlich geschützt sind, allerdings kann man dies anhand von Symbolen erkennen. CC = creative commences bedeutet, man darf diese nutzen, aber nur wenn man kein Geld einnimmt. Wenn nur ein c steht bedeutet dies “copyright”. Diese Musik ist urheberechtlich geschützt. Das Schneiden von Videos ist die eine Sache gewesen. Die andere: Wie stelle ich eine Kamera ein, wie das Bild, um gute Bilder zu erhalten. Zudem lernten wir, welche Formate für welche Plattformen geeignet sind und welche Auflösung man benutzen sollte.

Maria Rilz mit den Basics der Videobearbeitung Foto: Bräu

Blattkritik durch Sebastian Beck

Zum Abschluss des Workshops kam es in der letzten Stunde noch zu einer exklusiven Blattkritik durch Sebastian Beck, einem bekannten Redakteur der Süddeutschen Zeitung, der für das Bayernressort arbeitet. Der sah am Ende nur eine verschmerzbares Problem: „Das Problem ist, es gibt nichts, das ich kritisieren könnte.” Unser Blog sei in allen Teilbereichen ganz weit vorne dabei in Bayern. Nur eine inhaltliche Sache legte er uns ans Herz: Wir müssten unsere Themenauswahl lokaler gestalten und nicht auf das Thema Schule beschränken. Unser Podcast sei einzigartig, allerdings sollten wir die “Frequenz” erhöhen und gerade hier mehr veröffentlichen. Wir arbeiten dran, versprochen!

Sebastian Beck vor dem Blogteam bei seiner Blattkritik Foto: Bräu

Informativ und empfehlenswert

Der Workshop war sehr informativ. Vor allem ich mache leidenschaftlich YouTube-Videos und die Musik ist immer so eine Sache. Allerdings weiß ich jetzt, was ich nutzen darf und was nicht. Die Schnittprogramme waren für mich nicht mehr so wichtig, da ich schon ein sehr gutes und gleichzeitig kostenloses habe. Allgemein allerdings hat uns der Workshop viele Einblicke in die Arbeit mit Videos gegeben.

(Dominic Dechant)

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