Beim Wahlfach Kochen an der Realschule im Blauen Land wurde es diesmal besonders spannend – und vor allem richtig kulinarisch: Ein Sushi-Workshop mit echten Profis stand auf dem Programm. Ermöglicht wurde dieses besondere Erlebnis durch den Vater einer Schülerin, der gemeinsam mit einem Kollegen zu uns kam, um uns in die Kunst der japanischen Küche einzuführen.

Kochen mit echten Profis
Schon beim Betreten der Schulküche war klar: Das wird kein gewöhnlicher Nachmittag. Die beiden Köche hatten alles mitgebracht, was man für die Zubereitung von Sushi braucht – von frischem Fisch und knackigem Gemüse bis hin zu den typischen Zutaten wie Nori-Algen, Reisessig und natürlich perfekt vorbereitetem Sushi-Reis.
Vorbereitung der Zutaten
Zu Beginn wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Hälfte lernte, wie man Fisch fachgerecht schneidet und ansprechend garniert, durfte sich die andere Gruppe mit der Vorbereitung der weiteren Zutaten beschäftigen. Hier wurden Gemüse geschnitten und sogar japanisches Rührei – Tamago – das aus Eiern Sojasoße und Dashi (Fischbrühe) zubereitet, das später eine wichtige Rolle in unseren Sushi-Kreationen spielte.

Die Kunst des Sushi-Reises
Ein besonderes Highlight war die Zubereitung des Sushi-Reises. Wir erfuhren, wie wichtig die richtige Konsistenz und Würzung ist, damit der Reis später „fluffig“ und perfekt klebrig wird. Für viel Spaß sorgte der Moment, als wir den frisch gekochten Reis vorsichtig mit Tortenplatten auffächern durften, während andere Mitschüler den Reisessig unterhoben – fast wie in einer echten Profiküche. Dabei wurde viel gelacht, aber auch konzentriert gearbeitet.

Verschiedenste Sushi – Arten rollen
Anschließend ging es ans Rollen der Sushi. Dabei lernten wir verschiedene Arten kennen und selbst herzustellen: klassische Maki, „normale“ Sushi-Varianten und auch sogenannte Inside-Out-Rolls, bei denen der Reis außen liegt. Mit viel Fingerspitzengefühl entstanden nach und nach unsere eigenen Kreationen.

Kreatives Verfeinern der Sushi – Rollen
Zum Schluss durften wir unsere Sushi noch individuell verfeinern. Neben eingelegtem Rettich, Ingwer und Kimchi-Sesam gab es auch normalen sowie Wasabi-Kaviar, mit dem wir unsere Sushi kreativ toppen konnten. So entstanden wunderschön angerichtete Sushi-Platten, die nicht nur toll aussahen, sondern auch hervorragend schmeckten.
Dieser Nachmittag war nicht nur lehrreich, sondern auch ein echtes Erlebnis. Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Präzision und Leidenschaft die beiden Köche arbeiten, es uns erklärt haben und Tipps gegeben haben – und wie viel Technik hinter den verschiedenen Sushi-Arten steckt. Besonders spannend war, dass wir all das direkt von erfahrenen Profis gezeigt bekommen haben.

Ein unvergessliches Erlebnis
Das Beste: Ich habe das Gelernte bereits zu Hause ausprobiert – und es hat tatsächlich viel besser funktioniert als zuvor! Der Workshop hat also nicht nur Spaß gemacht, sondern auch etwas gebracht.
Ein großer Dank geht an Frau Buchner, die dieses besondere Event überhaupt erst möglich gemacht hat. Ohne ihr Engagement hätten wir diese einmalige Gelegenheit nicht gehabt. Dieser Sushi-Workshop wird uns allen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
(Hanna Auberger)