67 – eine scheinbar ganz normale Zahl. Nun ist sie aber teil einer weltweiten Meme geworden, die jeder Jugendliche kennt und der überall schon begegnet ist – ob im Klassenzimmer, bei Freunden oder sogar im Einkaufsladen.
Der Meme 67 stammt aus dem Drill-Rap-Song ,,Doot Doot (6 7)´´ des US-Rappers Skrilla aus dem Jahr 2024. Der Rapper Skrilla wiederholt in seinem Lied die Zeile ,,6-7´´ . Ursprünglich bezog er sich damit auf die South 67th Street in seiner Heimatstadt Philadelphia. 67 ist ,,Brainrot´´-Nonsens-Slang der Generation Z und Alpha geworden. Ihren großen Aufschwung erhielt sie aber erst als ein Junge (,,67 kid´´) die Zahl laut mit einer charakteristischen Handbewegung während eines Basketballspiels in die Kamera rief. Das Video verbreitete sich rasant auf TikTok und Instagram.
Wusstet ihr schon das 67 im November 2025 vom US-amerikanischen Online-Wörterbuch Dictionary.com zum Wort des Jahres gekürt wurde?

6 7 und andere artverwandte Internetphänomene
Wusstet ihr schon das der 67-Junge Maverick Trevillion, der durch seine Clips weltberühmt wurde, weiter zur Schule geht, gibt gelegentlich Interviews und geht mit dem Ruhm sowie mit dem teils anstrengenden Medienrummel im Alltag um. 67 hat unterschiedliche und miteinander verwandte Internetphänomene, insbesondere 4-1 (,,forty-one´´) und 6-1 (,,six-one´´). 4-1 ist ein Meme ähnlichen Ursprungs, das auf dem Song ,,41 Song (Saks Freestyle)´´ basiert, indem Rapper Blizzi Boi die Zahl immer wieder rappt. 6-1 wurde vom TikTok-Influencer Spartan Swot mit der Absicht erschaffen, das Originalwebvideo von ,,6-7´´ zu parodieren.
Warum 6 7 nur noch teilweise funktioniert
Warum 67 nicht mehr ganz so „in“ ist. Jeder Hype hat einfach mal ein Ende. Es heißt nicht umsonst: Hype, weil es für eine Zeit mal richtig „cool“ war, eine Zeit, in der sogar ganze Schulklassen 67 zeigten, wenn die Lehrkraft die zwei Nummern ausrief: „Ihr habt noch 6 bis 7 Minuten.“ Sicherlich einige Minuten Unterrichtsausfall garantiert. Der Rummel um die zwei Zahlen hat sich nun wieder gelegt. Jüngere Schüler entdecken es teilweise noch für sich, Ältere lehnen als kindisch mittlerweile ab. Das ist zumindest unsere Beobachtung. Auch die Anzahl der Beiträge in sozialen Netzwerken sprechen eine deutliche Sprache: „67“ war einmal.
(Meggie Köglmayr)