Fasching in Köln, auch bekannt als der Kölner Karneval, ist eines der bekanntesten und fröhlichsten Volksfeste Deutschlands. Jedes Jahr zieht er hunderttausende Menschen aus dem In- und Ausland an, die gemeinsam feiern, singen und lachen. Schon am 11.11 um 11:11 Uhr beginnt offiziell die Karnevalsaison, doch ihren Höhepunkt erreicht sie im Februar oder März.

Ein buntes Meer aus Kostümen und Musik
Die Stadt verwandelt sich während des Karnevals in eine buntes Meer aus Kostümen, Musik und guter Laune. Überall erklingen Karnevalslieder, Menschen schunkeln zusammen und rufen fröhlich „Kölle Alaaf“. Besonders typisch für Köln ist die enge Verbindung zwischen Karneval, Dialekt und lokaler Musik, die das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

Alkohol als Teil der Tradition
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Kölner Karnevals ist der Alkoholkonsum. In den Kneipen, auf den Straßen und bei den Umzügen wird reichlich Kölsch getrunken, oft schon von früh bis spät. Für viele gehört das gemeinsame trinken genauso zum feiern dazu wie Musik und Kostüme. Dabei kann es zwar laut und chaotisch werden, doch meist steht der Spaß und das gesellige Beisammensein im Vordergrund. Trotzdem wird immer wieder dazu aufgerufen, verantwortungsvoll zu feiern, damit der Karneval für alle ein fröhliches und sicheres Erlebnis bleibt.

Ein zentraler Höhepunkt des Kölner Karnevals ist der Rosenmontagszug. Prunkvolle Wägen, Fußgruppen und Musikkapellen ziehen durch die Innenstadt und werfen Süßigkeiten, die sogenannten „Kamelle“, ins Publikum. Oft greifen die Wagen aktuelle politische oder gesellschaftliche Themen auf und stellen sie humorvoll dar.
Für viele ein Teil ihrer Identität
Für die Kölner und Kölnerinnen ist der Karneval mehr als nur eine Party – er ist ein wichtiger Teil ihrer Identität und Tradition. In diesen Tagen spielen Alltag und Sorgen eine kleinere Rolle, denn es geht darum, gemeinsam zu feiern und das Leben zu genießen. Fasching in Köln steht für Offenheit, Lebensfreude und Zusammenhalt.
(Hanna Auberger)