Und plötzlich ist es wieder so weit: Die Schule geht wieder los.

Sechs Wochen lang konnte man ausschlafen, chillen, Freunde treffen und einfach das machen, worauf man Bock hatte. Und jetzt klingelt der Wecker wieder gefühlt viel zu früh. Echt nervig.

Aber mal ehrlich: Warum sind Sommerferien eigentlich so gut?

Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Ausschlafen. Kein Wecker um 6:30 Uhr, kein „Du musst jetzt aufstehen!“ und kein Rennen zum Bus, weil man wieder zu lange im Bett geblieben ist. In den Ferien konnte man einfach schlafen, bis man von allein wach wurde. Manchmal war das dann halt erst um 11 oder 12 Uhr.

Dann gibt’s natürlich noch das Wetter. Sonne, Wärme, Freibad, See, Eis – einfach Sommer pur. Bei 30 Grad fühlt sich selbst ein normaler Tag wie Urlaub an. Und wenn man mit Freunden unterwegs ist, wird aus „Wir treffen uns kurz“ sowieso schnell ein halber Tag.

Im Urlaub kann man auch richtig abschalten. Keine Hausaufgaben, kein Lernen und keine Gedanken an die nächste Klassenarbeit. Man packt einfach den Koffer und fährt los. Wenn man wieder da ist, hat man zwar viel schmutzige Wäsche, aber auch richtig viele Erinnerungen.

Was ich an den Ferien am besten finde: Keiner sagt einem die ganze Zeit, was man machen soll. Man kann zocken, rausgehen, mit Freunden abhängen, Serien schauen oder einfach gar nichts machen. Und ehrlich gesagt ist genau das manchmal das Beste.

Natürlich gibt es auch einen Nachteil: Die Ferien sind viel zu schnell vorbei. Am Anfang denkt man noch, dass sechs Wochen ewig dauern. Und plötzlich merkt man: Morgen ist schon wieder Schule.

Am letzten Ferientag versucht man dann, noch so viel Ferienfeeling wie möglich mitzunehmen. Man bleibt extra lange wach, obwohl man weiß, dass am nächsten Morgen der Wecker klingelt. Am ersten Schultag sieht man dann wahrscheinlich ziemlich fertig aus.

Trotzdem waren die Sommerferien richtig gut: viel Freizeit, Freunde, Sonne, Ausschlafen und vor allem kein Schulstress.

Jetzt heißt es wieder: Augen zu und durch. Aber die nächsten Sommerferien kommen bestimmt. Hoffentlich schneller, als es sich gerade anfühlt.

(Vincent Geigl)