von Lukas Leimböck

Ehrlich. Ich dachte, das ist eine voll verrückte Sache. Zwei Tage mit lauter irren Musikanten auf engstem Raum proben, proben, essen, proben, essen, proben, Freizeit. Proben, essen, proben und nochmal proben. So lässt sich unser Programm kurz zusammenfassen. Verrückt.

Am Mittwoch, den 27. März 2019, in der 6. Stunde gibt es erstmal, um auf den Bus zu warten und den Hunger zu stillen, ein gemeinsames Essen in der Mensa. Danach kommt die einstündige Fahrt nach Kreuth am Tegernsee. Wieder Musik. Laute Musik. Verrückt. Wünschenswert wäre es natürlich gewesen, dass es länger gedauert hätte, was aber bedeutet hätte, dass es noch mehr Vertretungsstunden gegeben hätte. Die Lehrer, die könnten einem sonst noch leidtun. Es war nach Aussagen der Schüler und Lehrer ein super Erlebnis, das alle zusammengeschweißt und allen gefallen hat. Wir hatten super Proben und hoffen, dass wir nächstes Jahr so etwas nochmal machen können, obwohl dann wieder viele Lehrer fehlen und es anstrengend für die anderen Lehrer ist (Ja, Kinder sind anstrengend :)).

Die Jugendherberge selbst war vom Essen als auch von der Bewirtung her super. Aber ausgerechnet die Probenräume waren nicht ganz optimal, d.h. sie waren einfach zu klein, was wiederum bedeutet, dass wir dann nächstes Jahr schauen, ob wir woanders hin kommen. Eine Überlegung wäre es auch noch gewesen, andere Wahlfächer mitzunehmen, was aber nicht ging, da es sonst noch weniger Räume gewesen wären und noch mehr Lehrer fehlen müssten.

Natürlich gibt es noch die Frage, warum die Probetage überhaupt veranstaltet werden, was aber ganz leicht zu erklären ist. Eine verrückte Sache halt. Es soll einfach mal eine Belohnung sein für die, die jede Woche ihren Nachmittag opfern, um dann für die Schule Musik zu machen. (stellt sich die Frage, warum wir Blogger nicht mal drei Tage irgendwo hinfahren, nur so als Belohnung :)). Natürlich auch, um die Gruppe zusammenzubringen, sie zu stärken und für den Musikalischen Abend zu üben. Dieser tolle Ausflug hat aber auch seine Konsequenz, was bedeutet, dass wir nächstes Jahr wahrscheinlich nicht mehr in der Skylinepark fahren dürfen. Dennoch sind nach diesen Probetagen alle Musiker für den Musikalischen Abend gewappnet. Das war das eigentliche Ziel. Drei Tage, Musik, Schüler, Lehrer – eine verrückte Sache halt.

Impressionen von den Probetagen 2019 gibt es in unserer kleinen Fotogalerie:

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