Nach langer Wartezeit ist die Maskenpflicht aufgehoben. Seit drei Jahren müssen wir schon Masken tragen und langsam sind sie zu unserem Altag geworden. Irgendwie ungewohnt ohne Masken in Geschäfte zu gehen, in der Kabine ohne Maske umziehen oder einfach nur vor der Schule zu stehen und sich nicht mehr innerlich zu fragen: “Habe ich meine Maske dabei?” Zeit, um sich mal an die Anfänge zu erinnern.

Wann die Maske nach Bayern kam

in Bayern wurde die Maskenplicht am 22.04.2020 das erste Mal eingeführt. Wochen zuvor hatte man noch debattiert, ob eine Maskenpflicht überhaupt sinnvoll ist. In den ersten Zeiten der Maskenpflicht konnte man noch Stoffmasken oder nur OP-Masken tragen. Jetzt sind die Stoffmasken verboten. Zeitweise waren FFP2-Masken sogar Pflicht. Seit April 2022 sind Masken allgemein ein freiwilliges Gut, das man tragen kann (wenn man will). Nur in ganz wenigen Ausnahmefällen gibt es noch eine Pflicht zum Tragen (Z.B. in Krankenhäusern oder Altenheimen).

Maske adé!

Maskenpflicht: Vor- und Nachteile stechen sich aus

Die Maskenpflicht hat Vor- und Nachteile mit sich gebracht. Vorteile sind z. B., dass man sich dadurch nicht so schnell mit Covid ansteckt, Leute verstecken sich dahinter. Auch generell hat die Übertragung von Krankheitserregern rapide abgenommen. Eine Grippewelle blieb in den vergangenen zwei Wintern nahezu aus. Die Nachteile sind z. B. das man dadurch auch schlechter Luft bekommt, oder es im Sommer sehr warm darunter ist und war. Es ist am Anfang auch ein unangenehmes Gefühl, doch manche haben sich schon daran gewöhnt. Außerdem ist es auch sehr nervig, immer daran denken zu müssen, um überall hinein zu kommen.

Der Mensch kommuniziert – die Maske schränkt ein

Entscheidend war aber der Einfluss auf uns “westliche” Generation, die ihrem Leben zuvor noch nie mit einer Maskenpflicht konfrontiert war. Während im asiatischen Raum eine freiwillige Maskenpflicht in gewissen Gesellschaftsbereichen schon lange gilt, war es für uns am Anfang sehr ungewohnt. Egal ob Schule, Freizeit, öffentliche Verkehrsmittel – wer keine Maske trug oder sich weigerte, eine zu tragen, der wurde von gewissen Bereichen des Lebens ausgegrenzt. Im Rückblick sicher eine harte aber dennoch notwendige Entscheidung der Politik, die aber Auswirkungen auf uns als Menschen hatte. Die Kommunikation zwischen Menschen findet nicht immer nur über akustische Kanäle statt sondern der Mensch gibt laufend Zeichen auch mittels Mimik und Gestik von sich. Theaterspielen mit Maske? Unmöglich. Die Stimmung der Klassenkameraden im Klassenzimmer wahrnehmen? Sehr schwer. Ja, es mag in der Anfangsphase und auch in den vergangenen zwei Jahren nötig gewesen sein, eine Maske im Klassenzimmer zu tragen. Sollte Omikron als Variante weiterhin die Covid-Pandemie beherrschen, ist der “Fall” der Maske vor allem für die jungen Menschen überfällig gewesen.

(Carolin Lex, Celina Windisch, Sophia Scheffel)

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